Wickede (Ruhr) Gemeinde mit Profil  

Reges Unternehmensinteresse für Glasfaser in der Westerhaar

von links: Ruth Hornkamp, Dr.Martin Michalzik, Martin Niehaves, Roland Waleska
von links: Ruth Hornkamp, Dr.Martin Michalzik, Martin Niehaves, Roland Waleska

Auf reges Interesse stieß das „Unternehmensfrühstück Westerhaar", zu dem diesen Donnerstagmorgen (30.03.) Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und  Wirtschaftsfördererin Ruth Hornkamp eingeladen hatten. Rund 50 Geschäftsleitungen bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Industriegebiet trafen sich dazu in der Produktionshalle der Bäckerei und Konditorei Niehaves. Auch die politischen Parteien bzw. Fraktionen im Gemeinderat waren prominent durch ihre Vorsitzenden vertreten.

Kernthema des Treffens war ein mögliches Glasfasernetz für schnellste Internetverbindungen der Betriebe in „Wickedes industrieller Herzkammer", leitete der Bürgermeister die Zusammenkunft ein. Deutschland liege bei der angebotenen Internetgeschwindigkeit im weltweiten Vergleich lediglich auf Platz 31. Das sei für das Land das Exportweltmeister und den Industriestandort Wickede (Ruhr) eindeutig zu wenig. 

Dazu stellte Roland Waleska, Deutschen Glasfaser, das Ausbauangebot seines Unternehmens vor, um bis zum Frühling 2018 alle Interessierten ans „Zukunftsnetz" zu bringen. Dies schließt individuelle Glasfaseranschlüsse direkt in die Betriebsstätte zu gestaffelten Tarifen, je nach Leistungsumfang, ein.

 Anschließend legte der Bürgermeister kurz dar, dass er sich in Kürze vor Ort über den Zustand der Westerhaar-Straßen und mögliche Ausbesserungen ein Bild verschaffen werde. Angesprochen wurde aus dem Teilnehmerkreis auch, ob nicht eine zweite Zufahrt ins Industriegebiet wünschenswert sei, um LKW-Staus bei den Zulieferungen zu vermeiden. Diese Sorge kenne und teile er, so Michalzik, auch im Blick auf die schnelle Erreichbarkeit z.B. durch Feuerwehrfahrzeuge. Allerdings sei derzeit nach den örtlichen Verhältnissen keine überzeugende Lösung für eine größere zweite Zuwegung erkennbar.